Radwegekonzepte für Starnberg

Die Stadt Starnberg besitzt ein Radverkehrskonzept. das von der dafür geschaffenen FVK-Arbeitsgruppe aus Vertretern der BLS, der CSU, der FDP, der SPD ,der UWG und der Grünen, sowie des Arbeitskreises Verkehr der STAGENDA 21 und des Jugendbeirats entwickelt wurde. Das Konzept wurde im Juni 1998 vom Hauptausschuss des Stadtrats beschlossen und von der Vollversammlung bestätigt. Damit besitzt es ein hohes Maß an Verbindlichkeit und ist bei allen städtebaulich-verkehrlichen Planungen mit zu berücksichtigen.

Das Radverkehrskonzept unterscheidet im planerischen Teil zwischen Routen für den innerstädtischen Fahrradverkehr (A) und für den die Innenstadt durchquerenden Fahrradverkehr (B) sowie sonstige Radwege im städtischen Bereich (C). Sämtlichen Routenvorschlägen werden Maßnahmen zugeordnet, die in mehrjährigen Programmen umgesetzt werden sollen. Dafür stellt die Stadt jährlich einen angemessenen Betrag zur Umsetzung des Konzepts im Haushalt zur Verfügung.

Zu den innerstädtischen Radverkehrsrouten gehören die Verbindungen:
A1 Bahnhof See – Söcking
A2 Bahnhof See – Oberfeld
A3 Bahnhof See – Waldspielplatz
A4 STA-Wiese – Schulen der Ferd.-Maria-Straße bzw. Gymnasium
A5 Schwaige – Petersbrunnerstraße

Zu den die Innenstadt durchquerenden Radverkehrsrouten gehören folgende Beziehungen:
B1 Leutstetten – Maisinger Schlucht
B2 Leutstetten – Freibadegelände Paradies
B3 Leutstetten – Freibadegelände Kempfenhausen
B4 Percha – Freibadegelände Paradies
B5 Percha – Maisinger Schlucht

Außerhalb der Innenstadt sind folgende Routen vorgesehen:
C1 Tengelmann-Markt – Leutstetten – Heimatshausen – Percha Nord
C2 Wangen – Neufahrn
C3 Wangen – Percha
C4 Söcking – Leutstetten
C5 Hanfeld – Starnberg Zentrum
C6 Angerweide – Söcking
C7 Heufeld – Söcking
C8 Hadorf – Söcking
C9 Waldspielplatz – Söcking

Für das Rahmenkonzept Ortsmitte leitet sich aus dem Radverkehrskonzept nur eine begrenzte Zahl von betroffenen Straßen und Wegen ab, doch ist im Sinne des Radwegekonzepts sicherzustellen, dass bei allen städtebaulich-verkehrlichen Maßnahmen im Innenstadtgebiet die Belange des Radverkehrs hohe Beachtung finden. Insbesondere sind ausreichende Fahrradstellplätze in guter Zuordnung zu den Zielpunkten des Radverkehrs vorzusehen. Soweit an stärker befahrenen Straßen keine Radwege oder Radfahrstreifen angelegt werden können, sollte auf die Kfz - Geschwindigkeit dämpfend eingewirkt werden (z.B. Tempo 30).

 

Weiterführende Informationen finden Sie in den unten aufgeführten PDF Dokumenten:

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